SUP – Stand up Paddling – gemütlich auf dem Wasser

SUP – Stand up Paddling – gemütlich auf dem Wasser

18. Oktober 2018 Aus Von david.eggert

Warum ist SUP so beliebt?

Der Himmel ist blau, die Sonne lacht – da liegt der Gedanke nahe, in freier Natur etwas für die Fitness zu tun. Outdoor-Sport heißt die Devise, doch das ist ein weiter Begriff.

SUP (Stand-up-Paddling) wird, wo es Wasser gibt, fast überall angeboten. Das Leih-Equipment kostet nur wenige Euro und nach kurzer Eingewöhnung sind die sportlichen Grundlagen schnell klar. So ist Stand-up-Paddling wie ein Spaziergang, aber zugleich auch eine „richtige“ Unternehmung, die zu einem Outdoor-Tag passt.

Sport ist immer ein guter Ausgleich zum Büroalltag, doch gerade die so beliebte Radtour hat einen entscheidenden Nachteil: man sitzt. Genau das aber soll mit Rücksicht für die eigene Rückenpartie mal geändert werden. So sind Räder, Fahrzeuge und Boote aller Art tabu. Stand-up-Paddling, das Steh-Paddeln, macht dagegen schon im Namen klar: Hier wird gestanden, Anforderung erfüllt!

SUP bedeutet Freiheit

Wassersport verspricht ein gewisses Gefühl der Freiheit, die Gründe variieren von Person zu Person. Was zählt, ist, dass wir uns im Alltag eben nicht im Wasser aufhalten, beim Wassersport also eine Art Urlaub von unserem eigentlichen Element nehmen. Hinzu kommt die oft beeindruckende Weite der Wasserfläche fürs Auge. Bei der großen Flaute auf dem Segelboot kann dies schon mal Ärger statt Freiheit bedeuten, erst recht beim Schwimmen, wenn das angestrebte Ufer irgendwie nicht näher kommt. Beim Stand-up-Paddling ist man vor diesen Unbilden gefeit.

Stand-up-Paddling hat etwas Majestätisches. Vom Board aus gleitet der Blick über die Landschaft, die mehr als nur Kulisse ist. Wirbt die norwegische Hurtigruten mit dem Superlativ der „schönsten Seereise der Welt“, könnten die Stehpaddler mit Fug und Recht die „schönsten Stadtführungen der Welt“ für sich beanspruchen. Wer einmal beim Stand-up-Paddling durch den Berliner Osthafen gepaddelt ist, rückt dieses Argument wahrscheinlich ganz nach vorn.

SUP

Gerade zur Kräftigung der Schulter-, Rücken- und Rumpfmuskulatur ist Stand-up-Paddling das ideale Workout und kann locker mit den Geräte-Übungen im Fitnesscenter mithalten. Auch die Tiefenmuskulatur wird angesprochen, da es ständig gilt, die Balance zu halten und Wasserbewegungen auszugleichen.

Doch was brauche ich alles zum "SUPen"?

Am Schönsten ist es Barfuss unterwegs zu sein. Die meisten Stand Up Paddle Boards haben eine gepolsterte Stehfläche (Deckpad), was das Barfuss stehen angenehm macht. Ansonsten sind Schuhe mit weicher Sohle, die auch nass werden dürfen, nützlich (Badeslipper) und bei kühleren Wasser- oder Lufttemperaturen Neoprenschuhe.

Für die kühleren Monate empfehlen wir den Mares Unisex Dive Boots Classic NG 5 mm. Dieser hat einen hohen Tragekomfort und die 5 mm dicke sorgen dafür, dass der Fuß warm bleibt. 

 

Die Schwimmweste

Wer mehr als 300 Meter von der Uferlinie entfernt paddelt (was bei einer Seeüberquerung schnell einmal der Fall ist), muss laut Gesetz eine Schwimmweste mitführen!

Hierzu empfehlen wir die ION Booster X Schwimmweste

 

Das SUP-Board

Die Wahl des Stand Up Paddling Boards hängt vom gewünschten Einsatzbereich ab.

Es gibt speziell für Touren und Flachwasser ausgelegte Touring SUPs und kleinere Wave SUPs zum Stand Up Paddle Surfen. Die sog. Allround SUPs sind für Beides geeignet.

SUP

Beim Entscheid ob Hardboard (Transport mit Auto zwingend sofern kein Lagerplatz am See) oder aufblasbares SUP Board (sog. Inflatables, iSUPs, sind im zusammengerollten Zustand nicht grösser als ein Bergsteigerrucksack) ist entscheidend wie die eigenen Transport- u. Lagerungsverhältnisse aussehen. Mittlerweile gibt es so gute Inflatable Boards, dass sie sich vom Fahrkomfort, Steifigkeit und Gleiteigenschaften kaum mehr von einem Hardboard unterscheiden! 

Die Stand Up Paddle Boards gibt es in verschiedenen Grössen. In der Regel ist ein kleineres Board drehfreudiger, jedoch weniger gut im Geradeauslauf sowie in der Geschwindigkeit auf Flachwasser. Die Kippstabilität und Tragfähigkeit wird durch das Volumen des Boards beeinflusst. Schwere Fahrer brauchen also mehr Volumen als leichte Fahrer.

Das Allround Board von Brunelli (10.8 Windsurf Premium Allround SU? Stand up Board 325cm) ist bestens für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. 

Das SUP-Paddel

Wenn mehrere Personen das Stand Up Paddling Board benutzen möchten, ist ein verstellbares Paddel zu empfehlen. Ansonsten kann ein fixes Paddel gewählt werden, das auf die benötigte Länge zugeschnitten wird. Die Paddel-Länge ist abhängig von der Körpergrösse und dem Einsatzbereich (Körpergrösse + ca. 20 bis 30 cm). Die SUP Paddel gibt es in verschiedenen Konstruktionen: Alu (robust & günstig), Holz, Fiberglass bzw. Carbon (letzteres ist am leichtesten).  

Als optimalen SUP-Paddel können wir den AZTRON Style SUP Paddel Alu Stand Up Paddel Stechpaddel für SUP Board empfehlen. 

Leash

Sie ist die Verbindungsleine zwischen Körper und Stand Up Paddling Board. Die Leash wird getragen, um das Board nicht zu verlieren bei Wind und in der Welle. Auf Flachwasser werden sog. Coiled Leashs verwendet (keine Bremswirkung durch Nachschleifen).

Im Fluss nie eine Leash tragen (Gefahr an Hindernissen wie z.B. versunkene Bäume o.ä. festzuhängen und zu ertrinken).

Drybags

Für die Mitnahme von Portemonnaie, Schlüssel, Handy etc. gibt es wasserdichte Brustbeutel, die umgehängt werden können. Da dies bei Touren jedoch etwas störend ist, sind wasserdichte Packsäcke praktischer. Darin kann auch ein Getränk, Reservekleider etc. mitgenommen werden. Wenn kein Gepäcknetz vorhanden ist, kann der Packsack mittig auf`s Stand Up Paddle Board gelegt werden.

Stand Up Paddling macht durstig! Bei längeren SUP-Touren ist darauf zu achten, genug zum Trinken dabei zu haben oder unterwegs Orte mit Einkaufsmöglichkeit einzuplanen. Zur Flüssigkeitsmitnahme eignen sich auch spezielle Getränke-Gürtel oder Trinkrucksäcke. Siehe auch bei SUP Verkauf unter Zubehör.

Safety First!